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2 x Gold und 1 x Bronze in München

In München fand am Wochenende ein so genanntes BOT, ein Bundesoffenes Turnier, für die U16 statt. Judokas von Hamburg bis nach Konstanz kämpften, unter den Augen der Bundestrainerin Sandra Klinger, um die Medaillen. Die Württemberger Judokas erkämpften sich 3 Gold zwei davon gingen nach Leonberg.

Die erste erkämpfte sich Coco-Mia Baur -70 Kg. Arlette Pfister vom JC Samura Oranienburg wurde von der Leonbergerin mit einem Schulterwurf geworfen und danach festgehalten. Emelie Wagner von der JG Uelzen und Hanna Hechler vom TG Rimbach flogen einen Innenschenkelwurf. Im Halbfinale gegen Lara Neubert vom JC Gornau reichten der Sportgymnasiastin 20 Sekunden bis zum Sieg mit einem Hüftwurf. Im Finale stand Baur Malin Neumann von der Sportschule Frankfurt/Oder gegenüber. Neumann war immer dann gefährlich, wenn ein Angriff der Leonbergerin zum Bodenkampf führte. Im Stand hatte die Brandenburgerin keine Chance. Nach 2 Minuten legte Baur mit einem Hüftwurf ihre Gegnerin auf die Matte und hielt sie dann mit einem Haltegriff fest. Damit gewann Baur nicht nur die Goldmedaille, sondern auch noch den Technikerpreis an dem Tag.

Savelij Gorbatchev erkämpfte -50 Kg die zweite Goldmedaille für die Judoschule. Im ersten Kampf gegen Jakob Schlüter vom FC Puchheim gewann er mit einem Innenschenkelwurf. Der zweite Kampf war eine Herausforderung gegen Finley Bischoff von der Sportschule Frankfurt/Oder. Nach der regulären Kampfzeit von vier Minuten hatten beide Athleten noch keine Wertung erzielt, der Brandenburger hatte aber schon zwei Verwarnungen kassiert. Es ging in die Verlängerung und Gorbatchev legte nochmal richtig los. Nach weiteren zwei Minuten bekam Schlüter die dritte Strafe wegen Passivität und Baurs Athlet stand im Halbfinale Florian Ruckteschler vom 1. JC Bürstadt gegenüber. Gorbatchev nutzte die Bodenkampfsituation und würgte seinen Gegner bis zur Aufgabe. Im Finale gegen David Kupper vom SV Gold-Blau Augsburg kam Baurs Athlet früh durch einen Schulterwurf in Rückstand. Doch wurde der Leonberger immer stärker. Nach drei Minuten überraschte Gorbatchev seinen Gegner mit einer Innensichel und gewann die zweite Goldmedaille für die Leonberger Judoschule.

Sein Bruder Valerij kämpfte -46 Kg und sorgte für die dritte Medaille für die Judoschule. Gegen Jonathan Knierim vom TSV Ottobrunn legte er mit zwei Schulterwürfen auf die Matte. In seinem zweiten Kampf traf er auf den späteren Goldmedaillengewinner Alihan Nagimulin von der TSG Blau-Gold Gießen. Gorbatchev ließ sich im Bodenkampf täuschen und verlor mit einem Haltegriff. Jetzt musste er sich durch die Trostrunde durchkämpfen. Malik Tscherheiko vom Judoverband Berlin besiegte er mit einem Armhebel, Levin Michailow von der BSG Benninghausen legte er mit einem Schulterwurf auf die Matte. Im Kampf um die Bronzemedaille stand er Felix Teigeler von Stella Bevergern gegenüber. Baurs Athlet nutzte einen Fehler seines Gegners, nahm den Kämpfer aus NRW in einen Haltegriff und gewann mit einem Haltegriff die Bronzemedaille.

Drei Kämpfer, drei Medaillen, besser konnte es für die Judoschule kaum laufen.



Finalkampf






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