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Zwei Leonberger bei den Deutschen Meisterschaften Ü30

romisan
5. Juli
2 Min. Lesezeit

Bei den Deutschen Meisterschaften der Ü30 in Bochum gingen mit Michael Illig und Markus Bader zwei Athleten der Judoschule Leonberg an den Start. Beide zeigten starke Leistungen und bewiesen, dass man auch im Erwachsenenalter noch jede Menge Kampfgeist und Leidenschaft für den Judo-Sport mitbringen kann.

Michael Illig holt Bronze nach 20 Jahren Wettkampfpause

Für Michael Illig war das Turnier etwas ganz Besonderes. In der Altersklasse M5 bis 90 kg stand er nach sage und schreibe 20 Jahren erstmals wieder bei einem Wettkampf auf der Matte.

Entsprechend verhalten startete Illig in seinen ersten Kampf gegen Jürg Schuhmacher von der HSG Turbine Zittau. Doch mit zunehmender Kampf

zeit fand er immer besser in den Rhythmus und konnte den Kampf schließlich mit einer Kontertechnik für sich entscheiden.

Damit stand Michael im Halbfinale. Dort traf er auf Christian Medrow vom Polizei SV Essen. Nach einem umkämpften Duell musste sich der Leonberger durch drei Passivitätsstrafen geschlagen geben.

Im Kampf um Platz drei zeigte Michael noch einmal seine ganze Erfahrung. Mit einer kleinen Wertung für eine Kontertechnik sicherte er sich den Sieg gegen Axel Müller vom Brühler TV.

Damit durfte sich Michael bei seinem Wettkampf-Comeback nach 20 Jahren über die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften freuen!

Markus Bader kämpft sich auf Platz 5

Etwas Pech hatte Markus Bader, der in der Altersklasse M3 +100 kg antrat.

Seinen ersten Kampf gegen Ruslan Makeschew vom BTW Bünde entschied Markus bereits nach rund einer Minute mit einem Fußwurf vorzeitig für sich.

Gegen Konrad Bauer vom TSV Schwabmünchen musste sich Bader anschließend durch eine Eindrehtechnik geschlagen geben und ging damit in die Trostrunde.

Dort zeigte Markus großen Kampfgeist und kämpfte sich mit Siegen gegen Marc Spohr vom JC DJK Essen-Fintrop und Oleksander Halimov vom 1. Fuldaer JC bis in den Kampf um Platz drei vor.

Im entscheidenden Kampf um die Medaille traf er auf Robert Rockenfeller vom JC Neuwied. Nach einem engen Duell musste sich Markus durch eine umstrittene Kampfrichterentscheidung geschlagen geben und belegte am Ende den 5. Platz.

Toralf Kummelt, der von Leonberg nach Dresden zog, belegte nach drei Siegen Platz Eins und wurde Deutscher Meister.



 
 
 

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