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Trainingslager in Brandenburg 2026 - Schweiß, Spaß und Sonnenschein

  • romisan
  • 29. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Am Samstag, den 24.05., machten sich sechs Judokas der Altersklassen U11 und U13 auf den Weg ins Trainingslager nach Brandenburg. Nach einer entspannten sechsstündigen Autofahrt erreichten die Athleten gemeinsam mit Nora und Roman das Ferienhaus der Familie Baur in Brandenburg an der Havel. Nachdem sich Tom Friesch, Philipp Nikolussi, Tommaso Pozzi, Sandor Baur, Charlotte Müller und Lea Marusic in der Gästehütte eingerichtet hatten, stand direkt die erste Trainingseinheit auf dem Programm: ein 7 Kilometer langer Lauf entlang des wunderschönen Breitlingsees. Dank des traumhaften Wetters endete dieser und jeder weitere Tag ganz klassisch mit Lagerfeuer, Grillabend und bester Stimmung.

Der Sonntag begann sportlich mit einem selbst entwickelten „Quadralon“. Die Judokas wurden in zwei möglichst gleich starke Teams aufgeteilt und mussten 14 Kilometer Rad fahren, 5 Kilometer laufen sowie rund 3 Kilometer gemeinsam auf dem Stand-Up-Paddle-Board zurücklegen. Zwischen den Disziplinen konnten sich die Teams mit Luftgewehr, Pfeil und Bogen, Dart und Softairpistole wertvolle Zeitgutschriften sichern. Teamgeist, Geschicklichkeit und eine ruhige Hand waren also gefragt. Der Abend klang anschließend gemütlich am Lagerfeuer aus.

Am Montag, dem Feiertag, stand die vierte Disziplin des Quadralons auf dem Programm: 500 Meter Schwimmen im Marienbad. Nach einigen entspannten Stunden im Schwimmbad ging es zurück zum Ferienhaus. Spätestens beim anschließenden Zirkeltraining merkten einige Athleten, dass die Energiereserven langsam kleiner wurden.

Ab Dienstag begann jeder Tag mit einem etwa 2 Kilometer langen Aktivierungslauf vor dem Frühstück – sehr zur Freude der noch etwas verschlafenen Teilnehmer. Anschließend ging es zum ersten Mal „ins Gefängnis“. Keine Sorge: Unsere langjährige Freundschaft mit dem Judoverein Budokan Brandenburg machte es möglich, in deren Dojo innerhalb der JVA Brandenburg zu trainieren. Nach einer zweistündigen Einheit mit dem Schwerpunkt Fußwürfe und Bodentechnik ging es zurück zum Ferienhaus zum Mittagessen. Am Nachmittag stand dann die zweite Runde im „Knast“ auf dem Trainingsplan.

Am Mittwochmorgen blieb die Judohalle geschlossen. Da das Wetter aber weiterhin perfekt mitspielte, wurde das Training kurzerhand an den Strand verlegt. Dort standen Eindrehtechniken und Griffkampf auf dem Programm. Am Abend trainierten wir gemeinsam mit den Brandenburger U13- und U15-Judokas, was für alle eine tolle Erfahrung war.

Der Donnerstag war unser Ausflugstag. Gemeinsam fuhren wir nach Berlin und besichtigten das Mauermuseum, das Bundeskanzleramt, den Reichstag und natürlich das Brandenburger Tor. Anschließend ging es weiter nach Potsdam zum Randori-Training. Auch dort wurden noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisiert, und einige Athleten gingen bis an ihre persönliche Belastungsgrenze.

Am Freitagmorgen stand zum Abschluss noch eine letzte Trainingseinheit in der JVA auf dem Programm. Danach wurde gemeinsam angepackt: Auto, Gästehütte, Grundstück und Haus wurden auf Hochglanz gebracht. Schließlich hieß es am Samstagmorgen früh aufstehen, denn die Reise ging direkt weiter nach Erfurt, um Lisa Lindau beim Messe-Cup anzufeuern. Am Sonntag wartete dann mit dem EGA-Pokal der U13 Wettkampf auf unsere Judokas. Die Berichte dazu folgen natürlich noch.

Alles in allem war es ein rundum gelungenes Trainingslager mit viel Sport, Teamgeist, Spaß und jeder Menge Sonne. Sogar das Wetter hat die ganze Woche über mittrainiert und eine Spitzenleistung abgeliefert.


 
 
 

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