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Württembergische Einzelmeisterschaften U18

In Heubach fanden am Sonntag die U18 Landesmeisterschaften statt. Danach hätten eigentlich die U21 Baden-Württembergischen Meisterschaften stattfinden sollen, die wurden aber wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt. Die Judoschule hatte sieben Athleten am Start und alle sieben haben sich für die Süddeutschen Meisterschaften qualifiziert. Lennie Tietgen startete -55 Kg in einem Teilnehmerfeld mit 2 Gruppen, bei der die ersten zwei jeder Gruppe ins Halbfinale kamen. Der Vizedeutsche Meister -43 aus dem Jahr 2020 tat sich bei seinem ersten Wettkampf etwas schwer, mit Siegen über Erik Höllering vom KSV Esslingen und Mats Morlok vom JT Steinheim stand er im Halbfinale Konstantin Lehmann vom TSB Ravensburg gegenüber, den er mit einem Fußwurf auf den Rücken beförderte und sich somit ins Finale vorkämpfte. Hier traf er nochmal auf Höllering, den er zuvor klar besiegte. Höllering war gut von seinem Trainer auf Tietgen eingestellt worden, verhinderte den Griff von Baurs Athleten. Eine Kontertechnik brachte den Esslinger in Führung, die Tietgen nicht mehr aufholen konnte. Tietgen wurde damit zweiter.

Eine Bronzemedaille erkämpfte sich Mark Gutacker -66 Kg. Gutacker hatte im ersten Kampf ein Freilos, danach traf er auf Alexander Bekin vom KSV Esslingen. Gutacker ging durch einen Schulterwurf in Führung und verteidigte die bis zum Ende. Im Halbfinale kam sein Gegner aus Schwäbisch Gmünd. Gleich zu beginn setzte Alexandros Koutsouridis einen Fußwurf an, der Rutesheimer flog und verlor anschließend durch einen Haltegriff. Im Kampf um Platz drei lieferte er gegen Fabian Albrecht vom JC Kano Heilbronn einen starken Kampf. Er setzte sich mit seinem Linksgriff durch, wich den starken Angriffen des Heilbronners aus, ging durch einen Schulterwurf in Führung und gewann damit den dritten Platz.

Einen starken fünften Platz erkämpfte sich Oskar Frömling -60 Kg. Auch hier wurde in zwei Gruppen gekämpft. Frömling gewann gegen Moritz Müller vom JV Nürtingen und gegen Noah Keller vom VFL Sindelfingen, kassierte aber auch zwei Niederlagen gegen den späteren Sieger der Gewichtsklasse Dimitri Popp vom TSV Erbach und gegen Fynn Baumgartner vom JSV Tübingen. Er wurde dritter in seinem Pool und musste gegen den Dritten aus dem zweiten Pool den fünften Platz auskämpfen. Ganze 10 Sekunden brauchte der Leonberger, dann warf er Leonard Anselment vom SV Winnenden mit einem Schulterwurf auf den Rücken und wurde fünfter.

Auch Mohammad Hashimi -90 Kg wurde fünfter. Hashimi, der erst sein zweites Turnier bestritt, kämpfte jeder gegen jeden in einer Fünfergruppe. Baurs Athlet, der erst seit zwei Jahren das Judotraining besucht verlor alle seine vier Kämpfe vorzeitig und wurde trotzdem Fünfter.

Bei den weiblichen U18 hatte Baur zwei Leichtgewichtler am Start. Bei den Frauen waren insgesamt nur zwanzig Mädchen am Start. Carolina Herter wurde -48 Kg ohne Gegner Württembergische Meisterin. Marleen Lehrer -52 Kg tat sich schwer in der ersten Runde. -52 gab es nur drei Teilnehmerinnen, die jede gegen jeden kämpften. Lehrer verlor den Griffkampf gegen Annika Klemm vom JV Nürtingen, ging aber dennoch mit einem Schulterwurf in Führung und gewann die erste Begegnung. In der zweiten gegen Alissa Massold vom JC Kano Heilbronn misslang ihr ein Wurf und sie landete im Haltegriff. Da Massold gegen Klemm gewann, mussten alle drei nochmal kämpfen und da war Lehrer wach geworden. Sie besiegte vorzeitig Klemm mit einem Schulterwurf und Massold mit einer Selbstfalltechnik. Damit durfte sich auch Lehrer die Goldmedaille umhängen lassen.





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